Arbeitsplatzumstrukturierung

28.+29.3.2009


Nach einem langen, aber im Bezug auf Glasexperimente ereignisreichen Winter, war es an der Zeit Überlegungen anzustellen, wie der Arbeitsplatz zur Glaserzeugung im Germanischen Gehöft effizienter gestaltet werden kann.

Nachdem der große Glasofen nicht den gewünschten Erfolg brachte (zu großer Holzverbrauch, große Temperaturschwankungen, Abschmelzen der Ofeninnenwand) wurde beschlossen, diesen abzureißen und durch einen Kleineren zu ersetzen.



Das Abriss- Team


Abtragen des Rauchfangs


Am Samstag wurde mit den Abrissarbeiten begonnen. Rund 2 Tonnen Material wurden dabei abgetragen und recycelt. Die Lehmziegel wurden für den Neubau des Ofens aufgehoben, der restliche Schutt wurde zum Aufschütten der Böschung hinter der Töpferei verwendet, die bei einem Hochwasser abgeschwemmt wurde.



Aufschütten der abgeschwemmten Böschung


Recyceln der Ziegelsteine

Beim Abtragen wurde im Ofeninneren die so genannte „Ofensau“ freigelegt. Abgeschmolzene Ofenwände und Glasreste hatten sich am Boden festgelegt und so verhindert, dass der Ofen den nötigen Zug bekommt. Daher war es so schwierig, die nötige Temperatur über längere Zeit zu halten.



Die „Ofensau“





Der Ofen ist nun beinahe abgetragen


Auch das Dach wurde ausgebessert


Um das Abrutschen der Hänge rund um den Arbeitsplatz zu verhindern, wurden diese mit Holzwänden befestigt.

Dank zahlreicher und motivierter freiwilliger Helfer konnte bereits am nächsten Tag mit dem Aufbau des neuen Glasofens begonnen werden.



Befestigung der Hänge mit Holz


Grundsteinlegung für der neuen Ofen



Die Innenmaße sollten denen des kleinen (Fritt) Ofens entsprechen.

Die Grundmauern des neuen Ofens wurden breiter gebaut, da sie später zusätzlich einen selbstständig beheizbaren Wärmeschrank tragen sollen.



Die Grundmauern wurden durch eine zweite Ziegelreihe verstärkt



Bau des Heizgewölbes